Böhse Onkelz for ever

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Macht für den der sie nicht will

Wir versprechen alles Und geben nichts Doch wir brauchen deine Stimme Wir zählen auf dich

Wir werden dich betrügen Uns drehn und wenden Alles dementieren Und wer sagt hier was von Spenden?

Alles was wir wissen Ihr lügt – und das beschissen Wir sind nicht länger still Macht für den der sie nicht will

Sie regieren und wir schweigen Egal wie sie entscheiden Wir sind nicht länger still Macht für den der sie nicht will

An der Front für die Nazis Sie waren Spitzel für die Stasi Und heute heucheln sie De-mo-kra-tie

Ein trostloser Haufen Der uns regiert Der Gesetze verstümmelt Und nur für sich interpretiert

Wir werden dich betrügen Uns drehn und wenden Alles dementieren Und wer sagt hier was von Spenden?

Alles was wir wissen Ihr lügt – und das beschissen Wir sind nicht länger still Macht für den der sie nicht will

Sie regieren und wir schweigen Egal wie sie entscheiden Wir sind nicht länger still Macht für den der sie nicht will

An der Front für die Nazis Sie waren Spitzel für die Stasi Und heute heucheln sie De-mo-kra-tie

Machterhaltung Um jeden Preis Ihre Politik der Lüge Erstickt jeden freien Geist

 

Matapalo (parte dos)

Instrumental

 

Matapalo (parte uno)

Instrumental

 

Mehr Pogo

Mehr Pogo, mehr Pogo, mehr Pogo...

 

Meister der Lüge

Ich schätze die Mühe Die Du Dir machst Um mich zu bekämpfen Auch wenn Du’s nicht schaffst Es ist leider zu spät Du wirst mich nicht los Vergeblich Deine Mühe Ich bin schon zu groß

Doch ich bin wirklich gespannt Was Du noch inszenierst Welche Lügen Du erfindest Wie Du noch manipulierst Meister der Lügen Du verkanntes Genie Merk’ Dir eins Merk’ Dir eins Ein Onkel fügt sich nie

Du hast Dich überschätzt Dich und Deine Macht Jetzt bin ich es – ich Der über Dich lacht Ich bin sonst nicht so gehässig Doch ich muß Dir gesteh’n Es ist ein geiles Gefühl Dich am Boden zu seh’n

Du hast Dich nie informiert Nie Deinen Auftrag erfüllt Mich mit Scheiße beschmiert Immer als erster gebrüllt Doch ich bin zäher als Du dachtest Ich gedeihe im Dreck Ich bin härter als hart Mich wischt man nicht weg

 

Mexico

Mit ’nem Sombrero auf und Doc Martens an So geht die Reise los Auch ohne Geld, wenn’s sein muß Mit ’nem Floß Und wenn wir drüben sind, drüben sind Dann wird’s erst richtig schön Wir werden unsere Mannschaft wieder siegen seh’n

Senoritas im Arm Tequilla lauwarm Vom Durchfall geplagt Und von Fliegen gejagt Im Land der Kakteen Werden wir, Du wirst seh´n Wieder Weltmeister, Weltmeister sein

Siegesgewiß fah’n wir nach Mexico Um uns’re Elf zu seh’n Im Siegesrausch, voller Alkohol Lassen wir die Fahnen weh’n Durst und Schweiß Heißt der Preis Um Triumphe zu erleben Kann es etwas Schöneres geben Als Weltmeister zu sein

 

Mongo Kongo Disco

Mongo, Kongo, Disco...

 

Mutier mit mir

Ich bringe dich dazu dich selbst zu lieben Ich bringe dich dazu die Leere zu besiegen Ich bringe dich dazu du selbst zu sein Ich bin die Schulter an die du weinst Ich lehre dich an dich zu glauben Du musst aufhören vor dir wegzulaufen Ich ebne dir den Weg Ich zeige dir – dass alles geht

Spürst du nicht Dass du einzigartig bist Siehst du nicht Die Sonne scheint auch, die Sonne scheint auch für dich

Nimm meine Hand – lass Vergangenes sterben Dies ist die Zeit – neu geboren zu werden Komm mit mir – komm mit mir Nimm meine Hand – lass Vergangenes sterben Dies ist die Zeit – neu geboren zu werden Mutier mit mir

Ich erwecke dich zu neuem Leben Ich lehre dich nie aufzugeben Hab keine Angst vor dem der du bist Ich zeige dir die Welt wie sie wirklich ist Ich bleibe bei dir ein Leben lang Ich geb dir mehr als du es fühlen kannst Ich ebne dir den Weg Ich zeige dir – dass alles geht

Der unerlässlich letzte Schritt Bleibst du hier oder kommst du mit

Nimm meine Hand – lass Vergangenes sterben Dies ist die Zeit – neu geboren zu werden Komm mit mir – komm mit mir Nimm meine Hand – lass Vergangenes sterben Dies ist die Zeit – neu geboren zu werden Mutier mit mir

Dies ist der Anfang einer langen Reise Leicht und atemlos Dies ist der Weg aus dem Tal der Tränen Nimm meine Hand und lass sie nie wieder los

 

My Generation

People try to put us down (Talkin' 'bout my generation) Just because we get around (Talkin' 'bout my generation) Things they do look awful cold (Talkin' 'bout my generation) I hope I die before I get old (Talkin' 'bout my generation)

This is my generation This is my generation, baby

Why don't you all fade away (Talkin' 'bout my generation) And don't try to dig what we all say (Talkin' 'bout my generation) I'm not trying to cause a big sensation (Talkin' 'bout my generation) I'm just talkin' 'bout my generation (Talkin' 'bout my generation)

This is my generation This is my generation, baby

Why don't you all fade away (Talkin' 'bout my generation) And don't try to dig what we all say (Talkin' 'bout my generation) I'm not trying to cause a big sensation (Talkin' 'bout my generation) I'm just talkin' 'bout my generation (Talkin' 'bout my generation)

This is my generation This is my generation, baby

People try to put us down (Talkin' 'bout my generation) Just because we get around (Talkin' 'bout my generation) Things they do look awful cold (Talkin' 'bout my generation) Yeah, I hope I die before I get old (Talkin' 'bout my generation)

This is my generation This is my generation, baby

 

Mädchen

Indiziert wegen angeblicher Pornographie Siehe Indizierungsbericht 1986

 

Mädchen

-Indiziert-

 

Narben

Ich blicke auf meine Narben Zeichen von vergangen Tagen Schnitte so tief und wahr Geschichten von dem der ich mal war

Wunden der Zeit Für immer mein Kleid Schwer abzulegen Sind sie – ein Fluch oder mein Segen?

Ich weiß was mich erwartet Ich kenne dieses Bild Ich kenne meine Wege Und ich weiß – dass ich sie nicht mehr gehen will

Ein Buch in Haut geschrieben Ein lebenslanger Spiegel Begraben in der Zeit Im Nebel der Vergangenheit

Die Narben auf unseren Seelen Bestimmen den Gang des Lebens Hand aufs Herz Spürst du den Schmerz

Ich weiß was mich erwartet Ich kenne dieses Bild Ich kenne meine Wege Und ich weiß – dass ich sie nicht mehr gehen will

Schon alles bereist Schon alles erlebt Alles lange her Von der Zeit verweht

 

Nekrophil

Ein nackter Leib, ein wilder Kuß Totes Fleisch, das kalt sein muß Ihr Duft von Fäulnis, der mich betört Worte von Liebe, die sie niemals hört

Die sie niemals hört, die sie niemals hört Bin ich Mensch? Oder bin ich Tier? Oder bin ich nur so wie Du? Ein nackter Leib, ein böses Lied Eine Lüge, ein kurzer Hieb Daß ich sie lieb, erfährt sie nie Denn ich, mein Freund, bin nekrophil

 

Nennt mich Gott

Nennt mich Gott oder wie’s euch gefällt Verkauft eure Sünden für teures Geld Der Heiligenschein ist total verdreckt Die Gläubiger sind, sie sind mit Sünden befleckt Nennt mich Gott oder wie’s euch gefällt Verkauft eure Sünden für teures Geld Dicke Priester sie lachen euch aus Sie leben wie Fürsten, sie nützen euch aus

 

Nenn’ mich wie Du willst

Mein verschiß’nes kleines Leben Haben andere in der Hand Ich brauche keine Freiheit Kein Herz und kein Verstand

Ich brauch’ die Zwänge meines Lebens Die Fesseln meiner Seele Ich brauch die, die für mich denken Ich brauche Regeln und Befehle

Nenn’ mich wie Du willst Gib’ mir Deinen Namen Ich bin so wie alle sind Ich hab’ euch nichts zu sagen

Ich habe zwei Gesichter Ich bin nicht doof – doch auch nicht schlau Ich geh’ sonntags in die Kirche Montags schlag’ ich meine Frau

Ich bade mich in Dummheit Bin ein übler Denunziant Ich kreuzige mich selbst Und ich bin stolz auf unser Land

 

Nichts ist für die Ewigkeit

Glaubst Du alles, was ich sage Glaubst Du, Du weißt wer ich bin Stellst Du niemals Fragen Warum wir wurden, wie wir sind Die Ironie mit der wir spielen Die ihr so schwer versteht Der Schatten im Verstand Der in jedem von uns lebt

Nichts ist für die Ewigkeit Nichts bleibt wie es war Nur vier Jungs aus Frankfurt Sind schon lange lange da Die Welt hat uns verlangt Sie hat nichts Besseres verdient Habt ihr noch nicht erkannt Warum es Böhse Onkelz gibt

Glaubst Du, daß ich Kinder töten kann? Glaubst Du, Du weißt wer ich bin? Denkst Du, daß ich nur besoffen bin? Wie es ist erfährst Du nie Fragen über Fragen Es ist nicht leicht uns zu versteh’n Denken kann nicht schaden Vielleicht kannst Du Vielleicht kannst Du die Wahrheit seh’n

 

Nichts ist für immer da

Ein leerer Bauch Ein wilder Blick Das Herz verhärtet Den Kopf im Strick Ein Tag wie jeder andere Ohne Liebe, ohne Glück Ein Schritt nach vorne Zwei zurück

Doch – Nichts hat bestand Nicht mal das Leid Und selbst die größte Scheiße Geht mal vorbei

Laß’ es zu, daß die Zeit sich um Dich kümmert Hör mir zu, und mach es nicht noch schlimmer Denn es gibt ’nen neuen Morgen ’nen neuen Tag, ein neues Jahr Der Schmerz hat Dich belogen Nichts ist für immer da

Die Angst vor Schlimmerem Treibt Dich voran Denn alles, was Du sahst Von Anfang an – waren Kleine Tragödien Von Liebe und Tod Von Armut und Elend Von Sehnsucht und Not

 

Nichts ist so hart wie das Leben

Courage heißt alles zu riskier’n Alles zu setzen Und vielleicht alles verlier’n Doch bist Du bereit Und setzt Dein Ansehen auf’s Spiel Wirst Du mit Scheiße überhäuft Und kannst nicht davor flieh’n

Nichts ist so hart wie das leben Wenn man sagt, was man denkt Muß man mehr als alles geben Was hast Du Arschloch schon jemals riskiert Ich meine nicht Dein Leben Nein, was sich lohnt zu verlier’n

Denn wenn Du stirbst Ist eh alles vorbei Der Tod hat keine Konsequenzen Macht Dir keine Scherereien Geradewegs in den Himmel Und alles ist in Butter Vielleicht ein paar Tränen Deiner trauernden Mutter

Trenne Dich von allem Es ist gar nicht so schwer Von Deinen Vorurteilen sowieso Sie sind am wenigsten wert

Courage heißt Alles zu riskier’n Alles zu setzen Und vielleicht alles verlier’n

 

Nie wieder

Du weißt was es heißt Du kennst den Preis In diesem Spiel Das Leben heißt

Mach Dich bereit Es kommt die Zeit In der Du wissen mußt Wie’s weiter geht

Du hast den Dreck von der Gosse geleckt Du weißt wie Scheiße schmeckt Du hast die Straßen geseh’n

Wie Freunde untergeh’n Nie wieder, nie wieder, nie wieder Letzter sein

Nie wieder, nie wieder, nie wieder Ganz unten sein Du sahst es nicht ein Für Scheiß sperrt man Dich ein Dieses Signum trägst nur Du allein

 

Noreia

Komme ein bißchen näher Schwester Setz Dich hier zu mir Willst Du etwas Böses tun Dann öffne diese Tür Ich spüre Dein Verlangen Etwas anderes zu erleben Du willst es haben – ich kann’s Dir geben

Willst Du mich spür’n Tief in Dir spür’n Willst Du meine Seele Mein Innerstes berühr’n Komm sag’ mir Willst Du mich spür’n Tief in Dir spür’n Willst Du meine Seele Mein Innerstes berühr’n Ich frag’ mich

Der Psychofick, Gedankensex Die Nahrung für’s Gehirn Ich will nicht nur Deinen Körper Ich will Dein Innerstes berühr’n Die zartesten Gefühle Deine schmutzigsten Gedanken Ich will Sex mit Deiner Seele Deinen Wahnsinn will ich...

Willst Du mich spür’n Tief in Dir spür’n Willst Du meine Seele Mein Innerstes berühr’n Komm’ sag’ mir Willst Du mich spür’n Tief in Dir spür’n Willst Du meine Seele Mein Innerstes berühr’n Noreia

 

Nr. 1

Ne schlechte Kindheit? Zuwenig Liebe? Lange nicht gefickt? Das gibt ’ne schiefe Perspektive

Sei’n wir mal ganz ehrlich Du lebst gefährlich Und wie du weißt Lügst du erbärmlich Da bin ich ehrlich Weißt du was das heißt?

Nr. 1 Du bist meine Nr. 1 Nr. 1 Auf meiner Hassliste ganz oben

Ich könnte es mir leisten dich zu lieben Es war schön dich zu besiegen Mitleid gibt’s umsonst – mein Freund Neid – muss man sich verdienen

Sein wir mal ganz ehrlich Du lebst gefährlich Und wie du weißt Lügst du erbärmlich Da bin ich ehrlich Weißt du was das heißt?

Nr. 1 Du bist meine Nr. 1 Nr. 1 Auf meiner Hassliste ganz oben

Feinde für’s Leben Sowas kanns geben Meine Konsequenz Ich würde nicht mal auf dich pissen Wenn du brennst

Nr. 1 Du bist meine Nr. 1

Nr. 1 Auf meiner Hassliste ganz oben

Ich muss sie nicht lieben die Humanoiden Ich muss sie nicht lieben die Humanoiden

 

Nur die Besten sterben jung

Wir waren mehr als Freunde Wir warn wie Brüder Viele Jahre sangen wir Die gleichen Lieder Nur die Besten sterben jung Nur noch Erinnerung Sag mir warum

Nur die Besten sterben jung Nur die Besten sterben jung

Die Zeit heilt Wunden Doch vergessen kann ich nicht Die Zeit heilt wunden Doch ich denke oft an dich Ganz egal wo du auch bist Du weißt so gut wie ich Irgendwann sehn wir uns wieder in meinen Träumen in unsern Liedern

Nur die Besten sterben jung Nur die Besten sterben jung

 

Nur wenn ich besoffen bin

Ich werde sentimental Ein ums and’re Mal Nur wenn ich besoffen bin

Die schönsten Augen der Stadt Jagen mich heut’ Nacht Nur wenn ich besoffen bin

Nur wenn ich besoffen bin Kommst du mir in den Sinn Und jedes Mal Fange ich von vorne an

Noch’n Bier und ich fang an dich zu vermissen Ich – melancholiere und ich fühle mich beschissen Du bist das Salz in meinen Wunden In so endlos vielen Stunden Schön sich zu seh’n Auf Wiederseh’n

Mein allergrößter Wunsch Ist dein kissenweicher Mund Nur wenn ich besoffen bin

Ich will kein neues Bild von dir Ich will dich hier bei mir Nur wenn ich besoffen bin

Nur wenn ich besoffen bin Kommst du mir in den Sinn Und jedes Mal Fange ich von vorne an

Noch’n Bier und ich fang an dich zu vermissen Ich – melancholiere und ich fühle mich beschissen Du bist das Salz in meinen Wunden In so endlos vielen Stunden Schön dich zu seh’n Auf Wiederseh’n

Immer wenn ich traurig bin Trink ich einen Korn Wenn ich dann noch traurig bin Dann fang ich an von vorn

 

Ohne mich

Antifa – ihr könnt mich mal Ich lache über euch Und ihr merkt es nicht mal

Ihr kämpft gegen mich Wie lächerlich Denn euren wahren Feind Den seht ihr nicht

Ihr seid blinder als blind Pseudomoralisten Dumm und ignorant Nicht besser als Faschisten

Ihr denunziert Ihr seid schlecht informiert Moralisch bankrott Daß ihr das nicht kapiert

Ohne mich Mich kriegt ihr nicht Ich bin frei wie der Wind Kapiert ihr das nicht

Ohne mich Mich kriegt ihr nicht Ich hab’ das dritte Auge Seht ihr das nicht Und hier ein paar Worte An die – rechte – Adresse Leckt uns am Arsch Sonst gibt’s auf die fresse

Ich hasse euch Und eure blinden Parolen Fickt euch ins knie Euch soll der Teufel holen

Ihr seid dumm geboren Genau wie ich Doch was ich lernte Lernt ihr nicht

Ihr seid blind vor Haß Dumm wie Brot Ihr habt verschissen Eure Führer sind tot

Ohne mich Mich kriegt ihr nicht Ich bin frei wie der Wind Kapiert ihr das nicht Ohne mich Mich kriegt ihr nicht Ich hab das dritte Auge Seht ihr das nicht

 

Oi, Oi, Oi

Deutschland versinkt in Schutt und Dreck Und ihr, ihr Schweine, ihr seht einfach weg Die Bullen werden den Aufstand schon niederschlagen Immer nur draufhau’n ohne zu fragen Lange genug haben wir mit angeseh’n Wie unsere Städte zugrunde geh’n

Oi, Oi, Oi Oi, Oi, Oi

Jetzt gibt’s einen Aufruhr in unserem Land Die kids von der Straße haben sich zusammen getan Punks und Skins im Zusammenhalt Gegen euch und eure Staatsgewalt

Oi, Oi, Oi Oi, Oi, Oi

Die Zeiten von Liebe sind jetzt vorbei Gewalt ist das Mittel gegen Ausbeuterei Wir haben es satt, vor euch zu kriechen Dazu haben wir keine Lust Wir haben ein besseres Leben verdient Nur bis jetzt haben immer die Bullen gesiegt

Oi, Oi, Oi Oi, Oi, Oi

 

Onkelz 2000

Ein böses Märchen aus Tausend finsteren Nächten Ein wildes leben im Bund mit dunklen Mächten

Könige des Pathos Radikale Humanisten Hoffnungslose Außenseiter Idealisten

Hysterie und Hexenjagd Und trotzdem Nummer eins Das Leben meint es gut mit uns Und das ist der Beweis

Für diesen armen Planeten Scheint Hoffnung zu bestehen Manche Dinge sind wahr Auch wenn wir sie nicht seh’n

Das Drama beginnt Gottverdammt erschreckend Köpfe werden rollen Und niemand kann sich retten

Das ist der Punkt Vor dem Dich alle warnen Wir schießen Wahrheit Durch Deine Membrane Das ist – so klar wie Wodka Du findest uns ganz oben Wir leben ohne Rücksicht Auf Konventionen

Wir verachten den Tod Sind ewig unterwegs Kämpfen rituelle Kämpfe Die niemand versteht

Alles schwer zu ertragen Doch rufst Du unseren Namen Zeigen wir Dir den Weg Der Deinen Namen trägt

 

Onkelz vs. Jesus

Wir waren doof, aber selbstbewusst Mit stolz geschwellter Heldenbrust Die Weichen warn gestellt Die Strassen unsre Welt

Wir benahmen uns wie Psychopathen Waren sowieso nie eingeladen Stress mit Gangs und der Polizei Ging uns am Arsch vorbei

Es gab kein Ziel und keinen Plan Kein Davor und kein Danach S-H-O-C-K-N-O-N-S-T-O-P Bis jeder verstehn muss – Wir sind die Onkelz Und bekannter als Jesus

Ein Leben auf 'nem Schleudersitz Wir liefen rum mit Stroboblick Es herrschte ein rauer Umgangston Auf dem Weg zum Rockdiplom

Die Presse war der Richter Nichts als Arschgesichter Machten uns zum Phänomen Ja so kanns gehen

Völlig aus der Spur Auf die immer frech un-freundlich-Tour Wir wollten Elfen, Mädchen und Matronen Liebten den Geruch von Benzin am Morgen

 

Onkelz wie wir

Hast Du auch schon mal Mama´s Kleider probiert Vor’m Spiegel in Strapsen onaniert Bist Du Vizepräsident vom Kindermörderclub Hast Du als Kind schon Schwester’s Puppen massakriert Hast Du Dir selbst hinters Ohr drei 6er tätowiert Ist Dein einziger Freund ein Gummipuppenkopf

Onkelz wie wir – die fantastischen Vier Onkelz wie wir – die fantastischen Vier Onkelz wie wir – die fantastischen Vier

Jürgen Bartsch heißt Dein Idol Du magst ihn lieber noch als Alkohol Ist Dein Traumberuf auch Kindergärtnerin

Onkelz wie wir – die fantastischen Vier Onkelz wie wir – die fantastischen Vier Onkelz wie wir – die fantastischen Vier

 

Oratorium

Instrumental

 

Panamericana

Instrumental

 

Paradies

Da ist noch was – tief in mir drin Ein Schatten im Verstand Er ist ein Teil von mir Es hat mich in der Hand Gedanken werden Früchte Die verdorben sind Es schickt mein Hirn auf Reisen Ich weiß nicht mehr, wer ich bin

Ich führ’ Dich in den Himmel Ich zeig’ Dir Dein Paradies Ich laß die Engel für Dich singen Ich zeig’ Dir Dein Paradies

Du warst einsam Und ich hatte gerade Zeit Dein Zustand ist nicht gut Manchmal gehe ich zu weit Hilflos so am Boden Fühlst Du Dich nicht gut Die pure Angst umhüllt Dich Wie ein dunkles Tuch

 

Prinz Valium

Drogen sind mein Leben Vergiften Herz und Seele Krankes Kind, krankes Kind Die Hölle ist da, wo ich bin

Es frisst mich auf Mir bleibt nicht viel Zeit Es frisst mich auf, frisst mich auf Bei lebendigem Leib

Ich bin da und bin es nicht Ich verliere mein Gesicht Ich bringe mich langsam um Ich bin Prinz Valium Ich bin Prinz Valium

Ich frittiere mein Gehirn Ich will mich verlieren Fröhlich aufgestreut Ein Fall für Sigmund Freud

Nichts mehr zu geben Die allerletzte Kurve nehmen Oder muss ich wählen Verrecken oder leben

Ich bin da und bin es nicht Ich verliere mein Gesicht Ich lebe im Delirium Ich bin Prinz Valium Ich bin Prinz Valium

Ich war ganz unten und ganz oben Hab mich selbst belogen Die Ausfahrt verpasst Mich aus der Kotze gezogen Wer den Hals nicht voll genug kriegt Kann leicht ersticken Ich will mich selbst nicht retten Ich will mich ficken

 

Prinz Valium - Instrumental

Instrumental

 

Regen

Es regnet Trübsal Es regnet Angst Das Wasser steigt und steigt Und überflutet dieses Land Es regnet fahlen Geruch Lügen und Neid Verfaultes Fleisch Irrsinn und Leid

Wir haben immer nur genommen Nie gegeben Es maßlos übertrieben Doch dann kam der Regen Doch dann kam der Regen Doch dann kam der Regen... Und nimmt alles Leben

Es regnet Tote Es regnet Kampf ums Überleben Der Himmel weint Sieht Gott unsere Tränen Es regnet Elend Es regnet Wut Hier gibt es keine Arche Wir ertrinken im Blut

 

Religion

Hier kommt sie schon die Prozession Das ist Deine Religion Du brauchst nichts selbst zu tun Du brauchst nicht selbst zu sein Denn Gott wird Dir verzeih’n Ja Gott wird Dir verzeih’n

Religion, Religion

Und geht es Dir auf Erden schlecht Dann brauchst Du nur zu sterben Denn Jesus Christus ist gerecht Und wir sind seine Erben

 

Religion

Wie eine ungekrönte Macht Regierst Du jedes Land Im Namen Deines Vaters Faltest schleimig Du die Hand Deine Geschichte ist eine blutige Spur Du nennst es Glaube Und führst Kriege dafür

Religion – Religion – Religion Nur ich bin nicht Dein Sohn

In Deinem Namen Werden Menschen verbrannt Du Schizophrenie Unter heiligem Gewand Ganz gleich wie Du Dich nennst Welchen Gott du gerade verehrst Es ist doch nur die Macht Die du begehrst

Sie sind alle Deine Kinder Religion Nur ich, ich kleiner Sünder Ich bin nicht Sohn

 

Scheiße passiert

Immer am falschen Ort Zur falschen Zeit Voll daneben Zu allem bereit Mal auf und mal ab Ich hab’s oft nicht geblickt Mich wieder und wieder In die falsche Richtung geschickt

Was soll’s Scheiße passiert Man gewinnt und verliert Scheiße passiert Man frißt oder stirbt Scheiße passiert Man gewinnt und verliert Scheiße passiert Friß oder stirb

Mein Mund war zu groß Mein Hirn zu klein Ein falsches Wort Dann war es soweit Wer nicht hören will Der muß bezahlen Also ging ich Durch das Haus der Qualen

 

Scheißegal

Ich hör’ euch reden Doch niemals fragen Ich hör’ euch reden – reden, doch nichts sagen Worte, nichts als Worte Ich hab’ fast alles schon gehört Nichts als leere Phrasen Die nicht wehtun und nicht stör’n Ich wollt mir sagen, was ich tun und lassen muß Wo fängt was an und wo ist Schluß Ich haße eure Lügen Eure doppelte Moral Und eure sogenannte Freiheit ist mir scheißegal

Was ist verboten, was legal Was ist entartet, was normal Was soll ich hör’n Was darf ich seh’n Wen darf ich hassen Wohin darf ich geh’n Wen darf ich lieben Wem stell’ ich Fragen Wer darf mein Freund sein Was darf ich sagen

Wenn ich reden will Dann tu ich’s Ihr bringt mich nicht zum Schweigen Wenn ich kämpfen muß Dann tu ich’s Niemand bringt mich zum Verneigen Denn ich hasse eure Lügen Eure doppelte Moral Und eure sogenannte Freiheit Ist mir scheiß – scheißegal

Was ist verboten, was legal Was ist entartet, was normal Was soll ich hör’n Was darf ich seh’n Wem stell’ ich Fragen Wohin darf ich geh’n Wen darf ich hassen Wen betrügen Und wer zensiert die, die mich belügen

 

Schließe Deine Augen

Ein Mund, der nicht mehr redet Augen, die nie mehr seh’n Ein Herz, das nicht mehr schlägt Wohin willst Du geh’n

Götter, die Dich rufen Ein Licht zeigt Dir Ein Licht zeigt Dir den Weg

Schließe Deine Augen Und Du findest neues Leben Schließe Deine Augen Und sag mir was Du siehst Für immer Deine Augen Niemand hält Dich auf Auf Deinem Weg in’s Paradies

Deine Seele geht auf Reisen Wenn die Zeit gekommen ist Ganz egal, was war, was sein wird Ganz egal, wer Du auch bist

Kein guter Tag zum Sterben Du sprichst zu Gott, doch der Himmel ist leer

 

Schutzgeist der Scheiße

Innerlich zerrissen So hieß der Ort an dem ich war Es war Dienstag Wie jeden Tag Es war Winter Ohne Eis und Schnee Nur in mir Niemand sonst kann es seh’n

Jahre fallen herab Wie das Laub von den Bäumen Bin ich der Schutzgeist der Scheiße Verloren in Träumen Ich versuchte zu lächeln Mich nicht zu ergeben Deprimiert und ernüchtert Wie noch nie in meinem Leben

Die letzte Flasche ist leer Und jetzt fiel der Regen Ich stehe auf Meinem Schicksal entgegen Ich lasse alles zurück Alles und jeden Und beginne die Suche Nach einem neuen Leben

Eiternde Gedanken Laden ein zum Verweilen Wie offene Wunden Die nicht verheilen Die Vision die ich hatte Liegt in Scherben auf dem Boden Verrottet wie ein Leichnam Sie hat mich belogen

 

Schöne neue Welt

Hört her Völker und Völkchen Schlagt auf euch ein Haßt euren Nachbarn Ihr wollt doch unabhängig sein

Tötet euren Bruder Vergewaltigt eure Frauen Ihr sprecht die gleiche Sprache Aber ihr könnt euch nicht vertrauen Schöne neue Welt Die Bedrohung sind wir selbst... So sterben Träume

Keine Roten mehr im Osten Der Feind hat kein Gesicht Die Bedrohung sind wir selbst Also haß’ ich einfach Dich

Ich habe den Glauben an uns verloren Vielleicht hab’ ich nie geglaubt Habt ihr Scheiße in den Ohren Ich sag’ euch: hört endlich endlich auf, Hört endlich auf, hört auf

 

Schöner Tag

Meine Oma ist tot, ich muß nach Hause Was für ein schöner Tag ist heute Was für ein schöner Tag Was für ein schöner Tag Was für ein schöner Tag ist heute

 

Schöner Tag

Mit Schnaps fing der Tag gut an Mit meinen Kollegen Hab’ ich den ganzen Tag im Rausch verbracht Wir ham’ den Tag zur Nacht gemacht

So ein schöner Tag So ein schöner Tag So ein schöner Tag

Zum Saufen braucht man keinen Grund Ich steck’ die Flasche in den Mund Zwei Flaschen Bier, eine Flasche Korn Die Leber schreit: ich hab’ verlor’n

 

Sie hat ’nen Motor

Ihre Lippen sind aus scheinendem Chrom Ihr Herz ist ein Motor, ihr Arsch ist mein Thron Ihr Körper ist aus schwarzem Stahl Wenn ich sie so anseh’, werde ich sentimental

Ich liebe das Gefühl Ihr wißt was ich meine Ich liebe das Vibrieren Zwischen meinen Beinen

Sie läßt mich fliegen Sie trägt mich durch den Wind Ich verliere den Verstand Wenn wir zusammen sind

Wir sind besessen, nichts hält uns auf Wo immer mein Herz ist, sind wir zuhaus’ Auf der Suche nach der Straße In die Ewigkeit Direkt in den Himmel Von der Schwerkraft befreit

Sie hat ’nen Motor Ich schau’ Dir in die Schrauben, Kleines

Dein Anblick ist die beste Medizin Du schickst mich in den Himmel, schenkst mir Adrenalin In Deinen Venen pumpt heißes öl Die Stimme Deines Motors ist so herrlich obszön

Trag mich davon Nimm mich mit auf die Reise Im Universum der Motoren Ziehen wir unsere Kreise

Du bist die Göttin meiner Träume Am Tag und in der Nacht Du bist ein MMMMotor Du bist ein V8

 

Singen und Tanzen

Die Woche ist vorbei, man macht sich fein Putzt seine schwarzen Docs, schlüpft in die Star presst rein Kurzer Blick in’n Spiegel, alles ist perfekt Das Fred Perry ist gebügelt, die Glatze ist geleckt Gut gelaunt, man macht sich auf den Weg Trifft sich mit den anderen Trinkt noch schnell ein Met Ein Ska-Konzert ist angesagt Alkoholisiert wird ein Tänzchen gewagt

Wir singen und tanzen die ganze Nacht Schlägereien und Romanzen, viel getrunken, viel gelacht Wir singen und tanzen die ganze Nacht

Die Stimmung ist am Ende Es wird schon langsam hell Wir steigen in unser Auto und fahren ziemlich schnell Um die nächste Ecke, man macht Bekanntschaft mit ’ner Bahn Vor den Trümmern fangen wir zu singen an Wir singen und tanzen die ganze Nacht Schlägereien und Romanzen, viel getrunken, viel gelacht Wir singen und tanzen die ganze Nacht

Total betrunken steh’n wir vor unserem Dreck Mit dem letzten Kasten Bier durchzechen wir die Nacht Dann kommen grüne Männer und lesen uns auf Doch in unserer engen Zelle machen wir einen drauf

Wir singen und tanzen die ganze Nacht Schlägereien und Romanzen, viel getrunken, viel gelacht Wir singen und tanzen die ganze Nacht

 

So geht’s Dir (Deine Hölle)

Der Tag ist vergangen Wie Tage vergehe’n Du hast ihn getötet Hast ihn nicht mal gesehe’n

Klopfendes Herz Den Schweiß auf der Stirn Voll tödlicher Angst Voll Zweifel im Hirn Voll flackernder Sehnsucht Nach diesem Leben Doch Du tötest Dich selbst Du kannst Dir nichts geben

So geht’s Dir Bis Du begreifst Daß nur Du selbst und sonst niemand Kein Gott, kein Dämon Deine Hölle erschafft Doch dann bist Du frei, dann kannst Du seh’n Dann kannst Du Dich und Dein Leben versteh’n

Du mußt die Hölle durchquer’n Das Böse ertragen Du fährst ins Paradies In einem Leichenwagen

 

So sind wir

Schon als Kinder war uns klar Jeder von uns wird ein Star Oder Millionär Das ist doch auch nicht schwer Dem Alkohol nicht abgeneigt War es für uns auch nicht leicht Mit seiner Hände Arbeit Wird man auch nicht gleich ein Scheich

So sind wir Das ist unser Leben Was kann es Schöneres geben Als ein Onkel zu sein

So vergingen all die Jahre Spaß war da, doch fehlt das Bare Jeder Traum geht mal zu Ende Doch wir warten auf die Wende

Wir spielen bis ganz Deutschland singt Bis im HR3 erklingt: Böse Menschen, böse Lieder Böhse Onkelz immer wieder

 

Sowas hat man...

Ich war zu groß, zu dick, zu blass Zu irgendwas KOMPLIZIERT Quer über die Stirn tätowiert

Ein Problemkind Früh aus dem Nest gerissen Beißt in die Hand, die es nährt Ich muss es wissen

Ich hasste die Schule Und sie hasste mich Kamikaze Doch ich bereue nichts

Voller Wut und Aggressionen Zeit verloren Ich wachte auf Und wurde neu geboren

Sowas hat man oder hat man nicht Sowas ist man oder ist es nicht – alle Augen auf mich Vom Prolet zum Prophet – ja sowas geht, wie ihr seht Es ist ganz leicht – wenn man weiß, wie es geht

Sowas hat man oder hat man nicht Sowas ist man oder ist es nicht – alle Augen auf mich Ich hab das Rad nicht neu erfunden – doch ich weiß, wie man es dreht Sowas kriegt man nicht – in die Wiege gelegt

Heute begreife ich jedes Lied Als einen Sieg Über die Zeit Über Herkunft und Vergangenheit

Deine Herkunft holt dich ein Du wirst nie etwas anderes sein Darum sei, was du bist Egal, was das ist

Hass und Wut Stehen mir gut Ich kann's nicht lassen Muss meine Wut in Worte fassen

Auf multiplen Frequenzen Ein Spiel ohne Grenzen Das Gefühl muss raus Ich kau es durch und spuck es aus

 

Stand der Dinge

Das Licht geht aus Alle gehen Ich bleib zurück Auf Wiederseh’n

Ich zieh’ mein Resümee Und beginne mit dem Den ich im Spiegel seh’

Alle reden Doch sagen nichts Keiner weiß wovon er spricht

In diesen Tagen Sind offenbar Die Sterne nicht zum Greifen nah

Ich will hier raus Ich will jetzt geh’n Schon alles gefühlt Schon alles gesehen Schon alles gesehen

Der Stand der Dinge Der Lauf der Zeit Jetzt und in alle Ewigkeit Die Spiegel werfen Stück für Stück Jeden Tag dasselbe Bild zurück Alles so wie’s immer war Tag für Tag Jahr für Jahr Nenn mir einen Ort Nenn mir eine Zeit Ich will es zurück – das Gefühl (Gib mir das Gefühl zurück) Von Schwerelosigkeit

Kalter seelenloser Regen Es stinkt nach Tod Mitten im Leben

Ich laufe Doch ich komme Nicht voran Mein Herz treibt Mich zum Untergang

Ich will hier raus Ich will jetzt geh’n Schon alles gefühlt Schon alles gesehen Schon alles gesehen

Der Stand der Dinge Der Lauf der Zeit Jetzt und in alle Ewigkeit Die Spiegel werfen Stück für Stück Jeden Tag dasselbe Bild zurück Alles so wie’s immer war Tag für Tag Jahr für Jahr Nenn mir einen Ort Nenn mir eine Zeit Ich will es zurück – das Gefühl (Gib mir das Gefühl zurück) Von Schwerelosigkeit

 

Stolz

Einer von vielen mit rasiertem Kopf Du steckst nicht zurück, denn Du hast keine Angst Shermans, Braces, Jeans und Boots Deutschlandfahne, denn darauf bin ich stolz Man lacht über Dich, weil Du Arbeiter bist Doch darauf bin ich stolz, ich hör’ nicht auf den Mist

Du bist Skinhead, Du bist stolz Du bist Skinhead, schrei’s heraus Du bist Skinhead, Du bist stolz Du bist Skinhead, schrei’s heraus Du hörst Onkelz, wenn Du zuhause bist Du bist einer von ihnen, denn Du bist nicht allein Du bist tätowiert auf Deiner Brust Denn Du weißt welcher Kult für Dich am besten ist Die Leute schau’n auf Dich mit Hass in den Augen Sie schimpfen Dir nach und erzählen Lügen über Dich

 

Stöckel und Strapse

ch hab schon viel gesehen Damen groß und klein Doch das war nicht genug Das konnt’ nicht alles sein Ich oben und sie unten Und dann das alte Spiel Ich hab’s zwar schön gefunden Doch das war nicht mein Ziel

Ich will Stöckel und Strapse Und ’nen ledernen BH Ich will Stöckel und Strapse Wunderbar

 

Superstar

Ich seh gut aus Und kann doof grinsen Ich bin Superstar Und Einfaltspinsel

Ich mach's mit allen Denn ich will gewinnen – Den Pop-Olymp erklimmen

Alles was ich will – liegt auf der Hand Alles was ich will – ist ins Lala-Land Ich will Mädchen, Möpse und Millionen Mich soll der Bohlen holen

Ich bin Star Superstar Ich habe kein Talent, aber Disziplin Und ich lasse mich am Piercing durch die Medien zieh'n

Ich bin Star Superstar Ich habe kein Talent, aber Disziplin Und ich lasse mich am Piercing durch die Medien zieh'n

0815 Grenzdebile Auf Ruhm gedrillte Pop-Maschinen

Geklonte Bands Retortenstars Tanzen einen Sommer Und das war's

Die Industrie hat den großen Plan Deutschland sucht den Superstar Verkaufen uns Retorten-Hits Und alle, alle singen mit Und alle, alle singen mit

 

Tanz auf Deinem Grab

Du läufst durch dunkle Straßen, kannst nichts seh’n Spürst du die Gefahr – bleib’ jetzt bloß nicht steh’n Hörst du das Geflüster – dreh’ Dich jetzt nicht um Kalter Atem um Dich herum

Ein Leben lang gejagt, letzter Kuß am Sarg Stirb du Hund, man tanzt auf Deinem Grab

Deine Mutter küßt Vampire – flüchte auf den Flur Ratten in den Räumen, doch wohin willst du nur Du hast Angst Dich zu bewegen, aber du kannst hier nicht bleiben Es ist nur ein Traum – woran merk ich’s nur

 

Tanz der Teufel

Manchmal spürt man nicht Wie die Angst mit einem spielt Und du fürchtest Dich Vor Dingen, die es gar nicht gibt Paranoid nennen sie Dich Dich zieht’s zum Wahnsinn Wie die Fliegen in das Licht Tanz für mich Den Tanz der Teufel Tanz ihn noch ein letztes Mal

Du möchtest schrei’n Doch Du bleibst stumm Spürst Du den Wahnsinn Und die Angst um Dich herum Reich mir die Hand Schenk mir Dein Herz Nur diesen Tanz Und ich nehme Dir den Schmerz

 

Terpentin

Wir wollen Mauern niederreißen Geschichte machen Die Fetzen sollen fliegen Die Schwarten sollen krachen

Der Widerstand wächst Mit größeren Zielen Wir existieren wirklich Zum Verhängnis von vielen

Unser Name lebt länger Als unser Leib Wir sind unsterblich Ihr tut uns leid

Wer Böses sät Wird Onkelz ernten Der Tanz beginnt Von Flensburg bis nach Kärnten

Ja, hier sind wir Eure Feinde und Ziel Wir geh’n zum Lachen in den Keller Und trinken Terpentin

Ja, hier sind wir Eure Feinde und Ziel Wir geh’n zum Lachen in den Keller Und trinken Terpentin

Wir gehen vorwärts Ohne Furcht Nicht am Rand Sondern mittendurch

Wir zerstören eure Mythen Habt ihr’s vernommen Schluß mit lustig Die Onkelz kommen

Steht auf Oder sterbt auf euren Knien Steht auf Oder ihr lernt es nie

Ja, hier sind wir Eure Feinde und Ziel Wir geh’n zum Lachen in den Keller Und trinken Terpentin Ja, hier sind wir eure Feinde und Ziel Wir geh’n zum Lachen in den Keller Und trinken Terpentin

 

Tribute to Stevie

Instrumental

 

Türken raus

Unveröffentlicht – Selbstzenzur

 

Vereint

Einer für alle, alle für einen Soll unser Schlachtruf sein Zusammenhalt ist unsere Stärke Skinheads müssen vereinigt sein Freundschaft gibt uns Kraft Die uns stark macht in der Not Einigkeit heißt die Devise Wir sitzen alle im selben Boot

Vereint, vereint, brechen wir Ketten Vereint, vereint, die Mauern von Städten Vereint, vereint sind wir die Macht

Vereint zu sein heißt der Schlachtruf der Straße Das wollt ihr nicht versteh’n Skinheads haben die selben Gedanken Also laßt uns gleiche Wege geh’n

Freundschaft gibt uns Kraft Die uns stark macht in der Not Einigkeit heißt die Devise Wir sitzen alle im selben Boot

 

Viel zu jung

Du wirst gefickt von Deinem Vater Von Deinem eigenen Fleisch und Blut Du leidest Qualen Ihm tut es gut Warum tut er das Warum tut er Dir das an? Ist das seine Liebe? Macht ihn das zum Mann? Du ekelst Dich vor ihm Vor seinem Speichel, seinen Küssen Vor der Hand auf Deinem Schoß Vor der Hand auf Deinen Brüsten Wenn das seine Liebe ist Ist er ein Idiot Wenn das das Leben ist Wünschst Du Dir den Tod

Du bist doch noch so jung Viel zu jung Du bist doch noch so jung Viel zu jung, viel zu jung Du weißt nicht was geschieht Du weißt nicht warum Du möchtest schreien Doch Du bleibst stumm

Nachts weinst Du in Dein Kissen Du fürchtest Dich vor ihm Davor, daß er in Dir kommt Vor seinem Spiel Du wirst damit nicht fertig Du kannst Dich nicht dagegen wehren Du kannst es keinem sagen Du schämst Dich viel zu sehr

 

Viva los Tioz

Hat man euch nicht vor uns gewarnt Habt ihr euch nie gefragt Wer wir sind und was wir tun Alles ist wahr Wir sind wieder da

Wir spritzen Gift und kotzen Galle Viva los Tioz Wir sind – unerträglich für fast alle Viva los Tioz Wir sind ein Schlag ins Gesicht Ein freigelegter Nerv Und nicht ganz dicht

Irgendwo zwischen all den Lügen Gibt es eine Band – die nicht alle lieben Nonkonformität heißt unser Weg So soll es sein Bis nichts mehr geht

Wir sind zu krass, um wahr zu sein Viva los Tioz Mies erzogen und gemein Viva los Tioz Fürchtet die Onkelz Wie euch selbst Deutschland kotzt Und uns gefällt’s

Wir tauschten Haß gegen Gitarren Denn wir sind onkelz und keine narren Wir töten lügen mit diesen Liedern Gehen wir’s an Immer wieder, immer wieder...

Wir spritzen Gift und kotzen Galle Viva los tioz Wir sind unerträglich für fast alle Viva los tioz Wir sind ein Schlag ins Gesicht Ein freigelegter nerv Und nicht ganz dicht

 

Von Glas zu Glas

Neulich traf ich eine Frau Sie war nicht schön, doch ich war blau Und wir kamen ins Gespräch Doch nur reden wollt’ sie nicht Ich sah’ ihr ins Gesicht Und plötzlich war mir alles ganz egal

Von Glas zu Glas wird sie immer schöner Von Glas zu Glas sieht sie immer besser aus Also los Prinzessin, Schluß mit dem Gerede Komm doch bitte mit zu mir nach Haus

Eines Morgens wach ich auf Traute meinen Augen nicht Was lag da neben mir Ich griff vor lauter Frust Gleich wieder zu meinem Suff Und trank ganz schnell mal 1-2-3-4 Bier

 

Was kann ich denn dafür...

Die Haare erst geschoren Die Doc Martens frisch geputzt So stand ich vor ihr Sie war völlig begeistert Da sagte ich zu ihr

Was kann ich denn dafür Daß ich so schön bin Und die ganze Welt mich liebt Was kann ich denn dafür Daß ich so schön bin Der schönste Mann den’s gibt

Vom Oberarm bis zu den Schultern Sind wir tätowiert Unsere Eltern war’n total entsetzt Da sagten wir zu ihn’n

Was könn’n wir denn dafür Daß wir so schön sind Und die ganze Welt uns liebt Was könn’n wir denn dafür Daß wir so schön sind Die schönste Band die’s gibt

Weit weg

Du bist gegangen Im Streit um nichts Doch ich kann mich nicht korrigieren Nicht mal für Dich

Es juckt und brennt Es quält mich und martert Es kotzt mich an Unser menschliches Theater

Weit weg – weit weg von besseren Tagen Weit weg – allein mit tausend Fragen Weit weg – ich höre Dich weinen Weit weg – hat die Sonne aufgehört zu scheinen Unsere Chance hat die Stadt verlassen Wir stehen vor dem Nichts Wie Sterne, die ins dunkel fallen Sterbendes Licht

Es riecht nach Herbst Nach Untergang und Särgen Winter im Herz, keine rühmliche Zeit Man fühlt den Sommer sterben

Weit weg – weit weg von besseren Tagen Weit weg – allein mit tausend Fragen Weit weg – ich höre Dich weinen Weit weg – hat die Sonne aufgehört zu scheinen

 

Weiß

Die Wände sind weiß Weiß und massiv Die Isolation Macht mich aggressiv

Mein Hirn zuckt wie ein Frosch Wie ein Frosch unter’m Skalpell Regen klopft ans Fenster Es wird hell

Das ist meine Welt Weiß und steril Von Psychopathen bevölkert Hirne im Exil

Sie schütteln ihre Köpfe Sie starren mich an Mit ihren Eidechsenaugen Als wär’ ich krank Doch ich bin nicht verrückt Nicht so wie sie Nicht wie all’ die anderen In der Psychiatrie

Stundenlang kam niemand rein Ich halt das nicht mehr aus Ich fluche und ich schreie Ich will hier raus Es war wie ein Traum Doch ich bin immer noch hier In meinem Käfig Wie ein menschliches Tier

 

Wenn Du einsam bist

Ich bin Dein Traum – schlaf endlich ein Laß uns diese Nacht zusammen sein Dinge die sonst verborgen sind Illusionen nur für Dich mein liebes Kind

Wenn Du einsam bist Rufe nur nach mir Wenn Du mich vermißt Komme ich zu Dir Wenn Du einsam bist Rufe nur nach mir Hast Du mich vermißt

Es ist nicht schön, was Du da siehst Doch Du bekommst, was Du verdienst Jede Nacht hat ihren Preis Es gibt noch soviel Von dem Du nichts weißt

 

Wenn Du wirklich willst

Wenn Du wirklich willst Versetzt Du Berge Wenn Du wirklich willst Werden aus Riesen Zwerge

Wenn Du wirklich willst Heilen Deine Wunden Wenn Du wirklich willst Werden aus Stunden Sekunden

Wenn Du wirklich willst Lernst Du zu fliegen Wenn Du wirklich willst Lernst Du Dich zu lieben Wenn Du wirklich willst Gehst Du den weglosen Weg

Sei Du selbst Steh’ zu Dir Die Wahrheit wird gelebt Und nicht doziert

Du bist, was Du warst Und Du wirst sein, was Du tust Beginne Dich zu lieben Und Du findest, was Du suchst

Alles, was Du wissen willst Alles, was Du suchst Findest Du in Dir Denn Du bist, was Du tust

Bohr in Deinen Wunden Mach’ Dir klar, daß Du noch lebst Finde Dich selbst Bevor Du innerlich verwest

Wenn Du wirklich willst Veränderst Du Dein Leben Wenn Du wirklich willst Lernst Du zu vergeben

Wenn Du wirklich willst Lernst Du an Dich zu glauben Wenn Du wirklich willst Öffnest Du Dir die Augen

Wenn Du wirklich willst Wird Großes klein Wenn Du wirklich willst Werde ich bei Dir sein

Wenn Du wirklich willst Baust Du eine Leiter zum Mond

Sei Du selbst Steh’ zu Dir Die Wahrheit wird gelebt Und nicht doziert

Du bist, was Du warst Und Du wirst sein, was Du tust Beginne Dich zu lieben Und Du findest, was Du suchst

Alles, was Du wissen willst Alles, was Du suchst Findest Du in Dir Denn Du bist, was Du tust

Bohr in Deinen Wunden Mach Dir klar, daß Du noch lebst Finde Dich selbst Bevor Du innerlich verwest

 

Wenn wir einmal Engel sind

Herr, ich bin schuldig Ich habe es getan Ich habe sie verdorben Und es war nicht das erste mal Frag’ mich besser nicht Sonst muß ich lügen Ja, ich habe sie entweiht Und es war mir ein Vergnügen

Ich ließ ihre Lippen bluten Ich nahm ihr den Verstand Ich hörte Dich zwar rufen Doch der Teufel gab mir seine Hand

Wir ham’s getan getan, wie man es tut Im Stehen und im Liegen Und wenn wir einmal Engel sind Dann fick’ ich Dich im Fliegen

Du warst die süßeste Versuchung Mein Fleisch war schwach Ich war einsam und Du schneller Also haben wir es gemacht Ich gab Dir alles, was ich hatte Mehr als ich es darf Wir ham’ den Himmel durchflogen Uns mit Engeln gepaart

Du ließt meine Lippen bluten Du nahmst mir den Verstand Ich wollte Dich noch rufen Doch der Teufel gab mir seine Hand

Ich laß Deine Lippen bluten Ich nehm’ Dir den Verstand Ich hör’ Dich nach mir rufen Reich’ mir Deine Hand

 

Wer nichts wagt, kann nichts verlieren


Du bist die Wolke, die den Mond verdunkelt Bedauernswert Toter als tot Lebendig doch leer Mit 30 schon gestorben Mit 70 erst begraben Ohne eigenen Willen Ohne zu fragen

Du bist zu schwach Zu schwach, um Nein zu sagen Doch stark genug, Um Deine Frau zu schlagen

Du stehst für alles, was ich nicht will Du kotzt mich an Du bist so kacke Das nicht mal ich’s beschreiben kann Du sitzt still auf Deinem Arsch Ganz egal, was auch passiert Denn wer nichts wagt Kann nichts verlier’n

Dein Feuer ist erloschen Deine Flügel sind verkümmert Von keinem Traum gestört Stehst Du vor Deinen Trümmern So wartest Du auf’s Ende Und verschwendest Deine Zeit Dann darfst Du Dich nicht wundern Wenn niemand um Dich weint

Du bist nichts Und Du wirst es immer bleiben Von keinem Gott erhört Ohne zu leiden

 

Wie kann das sein

Freier aus den Wohlstandsländern Die durch Bangkok und Manila schlendern Durch pädophiles Gebiet Wie Scheiße die mit der Armut zieht

Kinder kriegen Kinder Babys sind auf Crack Mädchen auf dem Kinderstrich Verkaufte Seelen unterm Neonlicht

Wie kann das sein? Wie kann das geh’n? Wie anteilslos können wir zur Tagesordnung übergehn?

Wie kann das sein? Wie kann das geh’n? Wie mitleidlos können wir zur Tagesordnung übergeh’n?

Pädophile Parasiten Die sich an Kinder schmiegen Sexualkannibalen Die alles kriegen wofür sie zahlen

Sie beackern unverdrossen Die von Elend bedeckten Gossen Schleichend wie die Syphilis Die sich hoffentlich bis durch ihre Hirne frisst

 

Wie tief willst Du noch sinken

Dein Geist ist schwach Und Du verlierst Deine Macht Dein letztes bißchen Ehre Alles was Du hast Ich zünd? ?ne Kerze für Dich an Vielleicht erhellt sie Deinen Geist Vielleicht zeigt sie Dir Dinge Von denen Du nichts weißt

Wie tief willst Du noch sinken Wie lange Dich belügen Wieviele Tode willst Du sterben Wie oft Dich selbst betrügen Ja, diese Worte sind krass Sie sind verletzend und laut Doch nur wenn man schreit Weckt man Tote auf

Du unterwirfst Dich den Großen Und trittst nach den Kleinen Du benimmst Dich Wie Scheiße auf zwei Beinen Man mußt Du ein Arschloch sein Und ich weiß nicht was noch Ein Arschloch so groß Wie ein verdammtes schwarzes Loch Schlafe weiter Deinen traumlosen schlaf

 

Wieder mal ’nen Tag verschenkt

Ein neuer Tag beginnt Auf der Suche nach dem Sinn Nach dem Sinn ein meinem Leben Doch ich kann ihn nicht finden War’s das schon Kann das alles sein Was kommt danach Wann ist es vorbei Wer kennt die Antwort Auf diese Fragen Die Tage vergeh’n, nichts ist passiert Nichts ist gescheh’n und es rebelliert In den Falten meines Hirns In den Ecken meiner Seele

Wieder mal ’nen Tag verschenkt Wieder mal ’nen Tag verschenkt

Die Tage vergeh’n, nichts ist passiert Nichts ist gescheh’n und es rebelliert In den Falten meines Hirns In den Ecken meiner Seele Ich hab’ Nächte lang gezecht Mich ins Koma gesoffen Oft gezielt, doch nie getroffen Ich weiß wie es ist, der Arsch zu sein

 

Wilde Jungs

Wir waren jung und stolz Wir hatten nichts zu verlier’n Die ersten Tattoos Das erste Mal rasier’n Wir waren wilde Jungs Wir hatten viel zu lernen Oft fiel man auf die Schnauze Bei dem Griff zu den Sternen

Wir sind wilde Jungs Wir haben nichts zu verlier’n Wir wollen alles oder nichts Und haben schlechte Manier’n Wir leben jeden Tag Als ob’s der letzte wär’ Wir sind der Schrecken der Nation Das ist doch nicht schwer

Mit dem Teufel im Leib Mit dem Kopf durch die Wand Mit schmutzigen Liedern Verderben wir das Land Solange bis Johannes trinkt Bis Helmut dieses Lied mitsingt Solange bis Johannes trinkt Bis Helmut dieses Lied mitsingt

 

Willkommen

Hier ist die Bombe im Arschloch der Schöpfung Für viele ein Schlag ins Gesicht Es wischt euch den Dreck aus den Augen Es führt euch vom Dunkel ins Licht Wir schlagen Löcher in die Mauern aus Lügen Unsere Waffe ist das Wort Unsere Lieder bauen Brücken Ganz gleich an welchem Ort

Willkommen im Reich der Onkelz Im Land der Illusion Im Universum Deiner Wünsche In einer anderen, in einer anderen Dimension

Hier sind Laute aus dem Untergrund Hart und unvergleichlich Ein neues Werk voll Bosheit Hier gibt es alles und das reichlich Hier ist alles erlaubt, nichts ist Gesetz Nichts ist verboten Hier ist die Nahrung für Genies Kein Futter für Idioten

Willkommen im Reich der Onkelz Im Land der Illusion Willkommen in der Welt von schwarz und weiß In einer anderen, in einer anderen Dimension

 

Wir ham’ noch lange nicht genug

Endlich wieder neue Noten Neue Schweinereien Fiese Lieder, harte Worte So soll es sein Ich seh’ euch schon im Dreieck springen Eure Eltern hör’ ich schrei’n Lieber Gott steh’ uns bei Das muß die neue Onkelz sein

Wir ham’ noch lange nicht Noch lange nicht genug Auf in ein neues Jahr Wir ham’ noch lange nicht genug

Wo Genie und Wahnsinn sich verbinden Wo Worte nicht nach Lüge stinken Gibt es noch ’nen ander’n Weg Der steinig ist Aber den es lohnt zu geh’n

Endlich wieder neue Noten Neue Schweinereien Fiese Lieder, harte Worte So soll es sein

 

Wir schreiben Geschichte

Mein Name ist Zweifel, ist Gier, ist die Lüge Ich bin auch in Dir Sieh’ wie ich mich vergnüge Ich zerbreche euren Willen, den Schädel, den Glauben Ich bin des Menschen schlimmster Traum Die Angst in Deinen Augen

Kleines Hirn, kleiner Geist Dunkle Seele, die nichts weiß Voller Lügen, voller Neid Ihr kotzt mich an, ihr tut mir leid

Alles in Ordnung Alles wird gut Wir schreiben Geschichte Mit unserem Blut Wir schreiben Geschichte Fühl’ Dich geehrt Wir schreiben Geschichte Ein teuflisches Werk

Dein Wille zur Macht, zum Haß, zur Gewalt Belebt meine Seele, gibt meinem Körper Gestalt Sieh’ in den Spiegel Ist das nicht fies Ich bin auch in Dir Glaub’ was Du siehst

Kleines Hirn, kleiner Geist Dunkle Seele, die nichts weiß Voller Lügen, voller Neid Ihr kotzt mich an, ihr tut mir leid

 

Wir sind nicht allein

Wir sind nicht allein Glaubst Du nicht, da könnte noch was sein Uns nicht Bekanntes leben Kann es das nicht geben Fürchtest Du den Gedanken Oder war er nicht vorhanden

Wir sind nicht allein Wir sind nicht allein Wir sind nicht allein

Siehst Du nicht ihre Zeichen Siehst Du nicht wie sie sich gleichen Sind es Zeichen fremden Lebens Oder warten wir vergebens Sagt mir wer ihr seid Ich bin bereit

Wir sind nicht allein Glaubst Du nicht da könnte noch was sein Uns nicht Bekanntes leben Kann es das nicht geben Fürchtest Du den Gedanken Oder war er nicht vorhanden

 

Worte der Freiheit

Guten Tag ich bin die Freiheit So, jetzt kennt ihr meinen Preis Leider könnt ihr ihn nicht zahlen Auch wenn ihr Bundesbürger heißt Jetzt tragen wir die gleichen Farben Doch sind wir alle gleich Wollt ihr die Mauer wieder haben Oder heim in Helmuts Reich

Wir spielen dieses Lied Für euch da drüben Ihr habt euch selbst besiegt Dieses Land ist kein Vergnügen Man hat euch wieder mal belogen Doch was könnt ihr schon verlangen Das waren Worte der Freiheit Auf den Zungen von Schlangen

Ich sag, es geht euch schlecht Und die anderen sind daran schuld Doch auch ihr habt eure Chance Man braucht mehr als nur Geduld Demokratie ist nur ein Wort Solang man sie nicht lebt Und auch die Hölle ist ein Ort Der sich um die Sonne dreht

 

Überstimuliert

Es geht uns gut, was wollen wir mehr? Unsere Bäuche sind voll, die Köpfe sind leer Normen und Regeln – so muss es sein Perfekt arrangiert – wie in einem Schrein

Wir sind faul und passiv Satt und naiv Sieh mir ins Gesicht Die Welt verschwindet nicht, Wenn du die Augen schließt Ich sage dir – hier geht was schief

Ich sage es jedem, der es hören will Du kennst den Weg und du bist das Ziel Steh zu dir und folge keinem

Konventionsdressur – fader Schein Lust am Überfluss – darf's noch was sein? Wir sind infiziert – und ihr Kommerz-Klistier kriegen wir ungefragt – den Arsch hochgejagt

Jede Revolution Macht sich auf und davon Kommerz hat gesiegt – kauft und seid lieb Wacht auf, sonst wird's noch schlimmer Zeigt ihnen euren Mittelfinger

 

Zeig’ mir den Weg

Er kennt die Antwort auf alle Fragen Er weiß heute schon, was morgen ist Der Prophet in diesen Tagen Wißt ihr wer es ist Das Geschwür in meinem Magen Nennt sich Journalist

Zeig’ mir den Weg Zeig’ mir den Weg Wenn Du wirklich alles weißt Zeig’ mir den Weg

 

Zeit zu geh’n

Wenn Freunde nicht mehr sind Was sie einmal waren Wenn sie Dir nichts mehr geben Vergiß ihre Namen

Lieber Haß als gespielte Liebe Ist alles, was wir fühlen Eine Lüge

Es wird Zeit zu geh’n Zu geh’n Zu geh’n Zu geh’n Es wird Zeit zu geh’n Zu geh’n Zu geh’n Zu geh’n Kommst Du mit mir Oder bleibst Du steh’n Trittst Du weiter auf der Stelle Oder beginnst Du zu seh’n

Wenn ich nicht weiter weiß Hilft nur nur noch eins Die Flucht nach vorne Du weißt was das heißt

Bring’ mich weg von hier Ich will ins Licht Ans Ende dieser Welt Ganz egal wo das ist

 

Zieh’ mit den Wölfen

Freiheit ist mein Name Ich sing’ in Dir dieses Lied Hör’ was ich Dir sage Spürst Du, daß es mich gibt

Ich entfache dieses Feuer Tief in Dir Frei wie der Wind zu sein Vertraue mir

Zieh’ mit den Wölfen Zieh’ mit dem Wind Sing meine Lieder Sing böses Kind

Nichts ist unmöglich Alles kann gescheh’n Schließ’ die Augen Und Du wirst seh’n

Hör’ auf mich Mach Dich frei Reich’ mir die Hand Du wirst es nicht bereu’n

 

Zu nah an der Wahrheit

Wir kennen uns nicht Doch wir sind uns vertraut Irgendwie seelenverwandt Auch wenn Du’s nicht glaubst Vielleicht stehe ich vor Dir Und Du erkennst mich nicht Spielt das eine Rolle Wir sah’n ins gleiche Licht

Wir sind wie Du, glaub es oder nicht Früher oder später, kriegen wir auch Dich

Wir sind zu Zu nah an der Wahrheit Zu nah am Leben Zu penetrant um Ignoriert zu werden Uns hört man nicht so nebenbei Wir wollen alles oder nichts Wir fordern Dich heraus Sieh’ der Wahrheit ins Gesicht

Diese Band hat etwas magisches Zog mich in ihren Bann So wie es mir selbst ging Geht es jedem irgendwann Sie ist wie ein Virus Und bist Du erst infiziert Wird alles andere egal Und es lebt sich ungeniert

Sie ist unser Schicksal Wo wär’ ich ohne sie Wo wärst Du In diesem Rennen ohne Ziel Sie ist ein magisches Theater Futter für die Seele Etwas das mich antreibt Vielleicht der Grund warum ich lebe Gibt etwas Schöneres Als diese Lieder zu teilen Sie gemeinsam zu erleben Zusammen lachen und weinen

Wir sind wie Du, glaub es oder nicht Früher oder später, kriegen wir auch Dich

 

Zuviel

Wir fliehen voreinander Der Himmel ist das Ziel Das Leben will es anders Zwei sind einer zuviel

Es brennt nicht mehr Wir verschwenden unsere Zeit Ich habe Angst mich zu verlieren Wir sind einsam zu zweit

Eine letzte Umarmung – bevor ich geh’ Ein letzter Fick – bevor wir uns nie wieder seh’n Ein letztes Wort – nach so langer Zeit Ein letzter Blick und wir sind wieder allein

Zuviele Worte Alles totgeredet Zu viele Träume Die nie in Erfüllung geh’n Zu viele Tränen Wir lieben uns zu Tode Zuviele Gedanken Die sich um Dich dreh’n

Wir hatten alles Zeit für neue Episoden Wenn man losläßt Stirbt man immer kleine Tode

Zuviele Fragen Wieso und warum Zuviele Narben Unsere Zeit ist einfach um

Laß uns nicht geh’n Mit Haß in unseren Blicken Sag’ auf Wiederseh’n Mit einem Segen auf den Lippen




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